Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Nagelpilz

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Nagelpilz
Wissenswertes zu Nagelpilz

Es gibt einige einfache Tipps für den Alltag, die helfen können, die Entstehung von Nagelpilz zu verhindern. Dazu gehören u. a. tägliches Wechseln sowie heißes Waschen der Socken. Schuhe sollten atmungsaktiv und ausreichend groß sein. Die Nägel sollten regelmäßig geschnitten und möglichst nur mit acetonfreiem Nagellackentferner behandelt werden. Auch regelmäßiges Eincremen und gründliches Abtrocknen können hilfreich sein. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass in öffentlichen Einrichtungen wie z. B. Schwimmbädern Badeschuhe getragen werden. Zu Hause sollte man hingegen öfter barfuß laufen, damit ausreichend Luft an die Füße kommt.

Wissenswertes zu Nagelpilz

Vorbeugung gegen Nagelpilz

Am besten ist es immer, ganz von einem Nagelpilz verschont zu bleiben. Ein paar kleine Tipps können helfen, Nagelpilz möglichst vorzubeugen.

Schuhe und Socken

  • atmungsaktive Schuhe tragen
  • Schuhe sollten immer ausreichend groß sein
  • Baumwollsocken statt Socken aus Kunstfasern tragen
  • Socken und Strümpfe täglich wechseln
  • Socken so heiß wie möglich waschen

Maniküre/Pediküre

  • Nägel regelmäßig soweit kürzen, dass sie die Zehenkuppe nicht überragen
  • Fingernägel oval, Zehennägel gerade feilen
  • acetonfreien Nagellackentferner verwenden, da sonst die Nagelplatte angegriffen werden kann
  • Füße und Hände, insbesondere um die Nägel, gut eincremen, um die Haut geschmeidig und glatt zu halten
  • v. a. die Füße immer gut abtrocknen

Ansteckungsrisiken verringern

  • in öffentlichen Bädern, Duschen, Saunen oder Umkleiden Badeschuhe tragen
  • in Hotelzimmern möglichst nicht barfuß gehen
  • zu Hause möglichst barfuss laufen, um Luft an den Fuß zu lassen (es sei denn, ein Familienmitglied leidet gerade unter Fuß- oder Nagelpilz)
22. August 2018
Die Behandlung von Nagelpilz kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, da der Nagel vollständig gesund nachwachsen muss.
  
02. August 2017
Die Behandlung einer Pilzerkrankung der Nägel erfordert von den Betroffenen viel Geduld. Meist werden Salben, Lösungen oder Nagellack eingesetzt.
  
08. Januar 2016
Bemerkbar machen sich Pilzinfektionen durch Juckreiz und einen kreisrunden Ausschlag auf der Haut. Zu den häufigsten Pilzinfektionen gehören Fuß- und Nagelpilz. Um sie behandeln zu können, muss zunächst der Erreger bestimmt werden.
  
12. Februar 2015
Um sich mit Nagelpilz zu infizieren, müssen im Wesentlichen zwei Bedingungen gegeben sein. Zunächst muss für die Möglichkeit einer Infektion ein Kontakt mit dem entsprechenden Erreger erfolgen.
  

Es gibt einige einfache Tipps für den Alltag, die helfen können, die Entstehung von Nagelpilz zu verhindern. Dazu gehören u. a. tägliches Wechseln sowie heißes Waschen der Socken. Schuhe sollten atmungsaktiv und ausreichend groß sein. Die Nägel sollten regelmäßig geschnitten und möglichst nur mit acetonfreiem Nagellackentferner behandelt werden. Auch regelmäßiges Eincremen und gründliches Abtrocknen können hilfreich sein. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass in öffentlichen Einrichtungen wie z. B. Schwimmbädern Badeschuhe getragen werden. Zu Hause sollte man hingegen öfter barfuß laufen, damit ausreichend Luft an die Füße kommt.

Bei einem Nagelpilz handelt es sich um eine durch Pilze ausgelöste Infektion der Nägel. Es können sowohl die Finger- als auch die Fußnägel betroffen sein. Aufgrund der Tatsache, dass Nagelpilze vor allem an warmen und feuchten Orten entstehen, kommt es an den Fußnägeln häufiger zu einem Befall. Meist sind Hautpilze, sog. Dermatophyten der Auslöser für einen Nagelpilz. Es ist wichtig, Nagelpilz frühzeitig behandeln zu lassen, da sich die Infektion andernfalls schnell ausbreiten und auf andere Nägel übergehen kann. Ist der Nagel bereits vollständig zerstört, kann dies für den Betroffenen sehr schmerzhaft sein.

Diagnose Nagelpilz

Zur Diagnose von Nagelpilz wird der Arzt zunächst den betroffenen Nagel begutachten. Im Anschluss daran wird in den meisten Fällen ein Stück des Nagels abgeschnitten oder abgekratzt. Diese Nagelprobe wird dann unter einem Mikroskop genauer untersucht. Auf diese Weise kann ein möglicher Pilzbefall von anderen Ursachen wie z. B. einem Mineralstoffmangel abgegrenzt werden. Diese Form der Diagnose geht i. d. R. sehr schnell. Eine genaue Analyse des Pilzerregers nimmt hingegen mehr Zeit in Anspruch, da in diesem Fall eine Pilzkultur angelegt werden muss. Vor einer Untersuchung sollte man auf das Auftragen von Nagellack verzichten.